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Strategische Portfolio Simulation zur Werterhaltung der Kapitalanlage

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Saved by urs.niggli
on January 4, 2013 at 1:25:19 pm
 

Abteilungsübergreifende Zusammenarbeit 
( IT & Wirtschaft mit Paul Kälin ) zum Thema PUQE

                                                                                                                                                                                       Steht auch der FG aBK 

                                                                                                                                                                                       der TBZ zur Verfügung                                                                                                                                                                                

                                                                                                                                                                                                    

Entscheidungskriterien aus der Sicht des Anlegers

 

 

Finanzielle                     Nicht nur die Unternehmung, die Kapital benötigt, setzt sich Ziele. Auch der Anleger, der seines Vermögens vorübergehend

und ethische Ziele           nicht für den Konsum benötigt, formuliert Ziele, der er mit seiner Kapitalanlage erreichen möchte.

                                    Dabei geht es ihm ebenfalls um eine Optimierungvon Rendite,Liquidität und Sicherheit unter ethischer Aspekte.

 

Rentabilität

 

Rendite drückt              Wie viel Gewinn wirft eine Anlage ab? Der Gewinn kann in Form von Zinsen (Sparkonten, Gewinnanteile sowie möglichen 

Gewinn in Relation        Kursveränderungen anfallen. Aussagekräftig wird dieser Gesamtertrag jedoch erst, wenn er ins Verhältnis zum eingesetzten 

zum eingsetzten           Kapital gesetzt wird. Gewinnvergleiche zwischen unterschiedlichen Anlageformen sind schwierig.

          Kapital aus                  Bei gleichartigen Anlageformen dies jedoch teilweise möglich. So lässt sich bei Obligationen die

                                            Rendite auf Verfall berechnen. Bankkonten werden regelmässig Vergleiche von Konditionen in den Medien publiziert.

                                            Mit dem Kurs/Gewinn Verhältnis des laufenden Jahres lassen sich Aktein einfach vergleichen.

 

 

Bankspesen                  Wertpapiere kaufen, verwaltenund verkaufen brucht Zeit und kostet Geld. Courtagen, Steuern, Gebühren und Abgaben

schmälern                    schmälern Erträge aus Dividen, Zinsen oder Kursgewinnen. Besonders die  Kleinanleger werden durch Mindestcourtagen im

den Gewinn                  Verhältnis zur investierten Summe kräftig zur Kasse gebeten. Die Banken verlangen eine 

                                  Mindestcourtage für jede Börsentransaktion CHF 100.-

                                  Wer für seine Aufträge das Internet benützt oder sich einen so genannten Discountbroker wendet,

                                  zahlt markant tiefere Kommissionen.

 

Liquidität

 

Liquidität sagt aus          Wie schnell kann das angelegte Geld wieder verflüssigt werden? Bei kotierten Wertpapieren und

wie schnell die               Kontokorrentkonten (Lohnkonto) ist die Liquidität in der Regel

Anlage verflüssigt           hoch; bei nicht kotierten Wertpapieren (Kassenobligationen) sowie Sparkonten (aufgrund der Kündigungsbedingungen) 

werden kann                 hingegen eher klein.

 

 

Zielkonflkt                    Je höher die Lquidität ist (kurze Laufzeiten einer Obligation oder Konten die einzig Zahlungsverkehr dienen), desto tiefer

zwischen Liquidität        wird der Zinssatz sein. Bei langfristigen Obligationen und Sparheften ist der Zinssatz entsprechend höher. Dadurch besteht

und Verzinsung             ein Zielkonflikt zwischen Rendite und Liquidität.

 

Sicherheit

 

                         Die Sicherheit einer Kapitalnalge wird durch die Geldentwertung (Inflation), die Kreditwürdigkeit des Kapitalnehmers und

     bei ausländischen Anlagen zusätzlich durch den Wechselkurs bestimmt.Bei Aktien beteilgt sich der Aktionär

     am möglichen Wachstum der Unternehmung. Obligationen und Bankanlagen haben Nominalwertcharakter, da nach Ablauf

     der Anlagedauer nur der Nominalwert (Nennwert) zurückbezahlt wird.

     Je höher die Sicherheit einer Anlage, desto tiefer wird die Rendite ausfallen, weil weniger riskante Investitionen auch

     weiniger Gewinnmöglichkeiten bedeuten.

 

Drei Risikoklassen

 

Die drei Risikoklassen unterscheiden sich in Anlehnung an die moderne Portfoliotheorie 
durch ihre Risiko-/Rendite-Eigenschaften. 
 

In der Portfoliotheorie ist die Volatilität ein zenrales 
Richtma
ss,gemessen an der historischen,annualisierten

Standardabweichung der vergangenen 36 Monate.

 

Die Standardabweichung ist ein statistisches Mass für die Streuung um den Mittelwert der 

Performancewerte über den Beobachtungszeitraum. 

Die Portfoliotheorie nach Markowitz unterstellt, 
dass ein höherer Ertrag nur mit einem grösseren Risiko erkauft werden kann.

 

Risikoklasse 1:     Risiko und Rendite sind gering


Anlagen in der persönlichen Referenzwährung, in der auch die Ausgaben anfallen.(liquide Mittel,Obligationen,Obligationenfonds in CH-Franken.Auf das Gesamtvermögen bezogen kann man auch selbst bewohnte Immobilen und Vorsorgegelder in der Refernezwährung dieser Risikoklasse zuordnen.

 

Risikoklasse 2:          Risiko und Rendite sind ausgewogen


In erster Linie Liquiditätsreserven und festverzinsliche Anlagen in Fremdwährungen. Auch risikoreichere Obligationen sind und Obligationenfonds sind hier einzuordnen. Im weiteren Sinn fallen auch Kapitalversicherungen in Fremdwährungen sowie vermietetet Immobilien inklusive Immobilenfonds in diese Klasse.

 

Risikoklasse 3:          Risiko und Rendite sind hoch


Anlagen, die grossen Kursschwankungen unterliegen. Dazu zählen Beteiligungspapiere wie Aktein und Aktienfonds in der Referenz- oder einer Fremdwährung. Auch Beteiligungen an der eigenen oder an Drittfirmen gehöhren in diese Kategorie.


 

Magisches Dreieck:

Magisches Dreieck

Sicherheit, Rendite und Liquidität

 

Die Kriterien Sicherheit, Liquidität und Rendite beeinflussen sich gegenseitig; deshalb werden diese drei Kriterien auch als magisches Dreieck bezeichnet. Wer ein Ziel Schwerpunktmässig verfolgt, kann die anderen Ziel nicht mehr im gleichen Umfang erreichen.

 

 

Rentabilität, Sicherheit und Liquidität 

 

 

 

Zusammenhang von Sicherheit und Rendite

 

Für die Risikoklasse 1 eine mutmassliche
langfristige Renditeerwartung und Volatilität.

Risikoklasse 1 Sicherheit und Rendite.xlsx

Für die Risikoklasse 2 eine mutmassliche
langfristige Renditeerwartung und Volatilität.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Risikoklasse 2 Sicherheit und Rendite.xlsx

Für die Risikoklasse 3 eine mutmassliche 

langfristige Renditeerwartung und Volatilität.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Risikoklasse 3 Sicherheit und Rendite.xlsx

 

 

Ethik

 

Anlageentscheide          Grundsätzlich sind Erhalt und Wachstum des Kapitals Ziele jeder Geldanlage. Jeder Anlageentscheid hat jedoch auch

bedürfen ebenfalls         Konsequenzen auf Mitmenschen und die Umwelt, die einer ethischen Prüfung unterzogen werden sollen.

einer ethischen              Anlegerinnen und Anleger haben ebenso eine Verantwortung gegenüber Natur und Gesellschaft wie jene Unternehmungen,

Überprüfung                die mit ihrem Kapital schliesslich Güter produzieren. Sind Autoaktien zu meiden, weil Autos Abgase erzeugen, die einen 

              massgeblichen Anteil Treibhauseffekt haben?

              Ist es unmoralisch, in Chemieaktien zu investieren, weil die Chemiekonzerne in der Forschung mit Tierversuchen arbeiten?

              Ist ein Engagement in Aktein von Nahrungsmittelkonzernen verwerflich, weil diese in Entwicklungsländern Gewinne erzielen?

              Soll ein Konto bei einer Bank belassen werden, die in einen Geldwäschereiskandal verwickelt ist?

 

              Verschiede Bankinstitute bieten heute spezielle Produkte für jene Anlegerinnen und Anleger an, die ihre

              ethische Verantwortung bewusst wahrnehmen wollen; dabei handelt es sich um Anlagefonds, die nur in Unternehmen mit               bestimmten ökologischen oder sozialen Minimalstandards investieren, oder um Konten, deren Gelder ebenfalls nur

              für Kredite verwendet werden dürfen, die sozial oder ökologisch sinnvolle Projekte fördern.

 

 

Vom Anlagewunsch zum Anlageentscheid

 

Fragen vor einem         Anlegerinnen und Anleger die tatsächllich über frei verfügbare Mittel verfügen. Insbesondere für Personen,

Anlageentscheid          die hauptsächlich von ihrem Erwerbseinkommen leben, noch einige Fragen zu klären.    

 

1.Frage: Wie sehen die finanziellen Verhältnisse aus?  

 

          Entwicklung der          Voraussetzung zu sinnvollem und vernünftigem Sparen ist die realistische Einschätzung der eigenen finanziellen Situation. Es               Lebenshaltungs-         macht wenig Sinn, sich ehrgeizige Sparziele zu setzen und diese dann laufend zu verfehlen, weil die eigenen

          kosten und                 finanziellen Mittel dazu nicht ausreichen. Ein an sich ausgewogener Anlageentscheid könnte dann leicht aus

          des Einkommen          dem Gleichgewicht geraten und der Anlegerkönnte so versucht sein, das ambitionierte Sparziel mit zu hohen

                                          Risiken dennoch zu erreichen. Möglicherweise mit fatalen Folgen.

  Deshalb geht jedem Anlageentscheid die Erstellung eines realistischen Haushaltbudgets voraus. Damit verbunden ist die       Bereitschaft, dieses Budget auch tatsächlich einzuhalten

 

2.Frage: Sind die finanziellen Lebensrisiken abgedeckt?

 

Vorsorge gegen     Zur Beurteilung der eigenen finziellen Situation gehört auch eine Vorsorgeanalyse. Dabei wird abgeklärt,

finanzielle Risiken     welche finanziellen Risiken in Folge von Krankheit, Unfall, Tod, Invalidität und Erwerbslosigkeit erwachsen könnten.

                              In der Schweiz profitiert man zwar von einem sehr gut ausgebauten Sozialsystem, das mehrere

                              obligatorische Sozialversicherungen ( AHV, IV, ALV ), einen Vielzahl von Gesetzen, dennoch muss es im Interesse jeder einzelnen                               Person liegen, selbst Verantwortung in diesem Bereich zu übernehmen.

                              Für unerwartetet finanzielle Ereignisse, die nicht auf Versicherungen überwälzt werden können,

                              sollte zudem ein betimmter Betrag schnell verfügbar auf einem Sparkonto angelegt sein.

                              Ein weitverbreitete Empfehlung besagt, dass dieser Betrag zwei bis drei Monatsklöhne umfassen sollte.

 

 

 

 

  

 

 

 

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